Heinrich Potyka vor neu gegründetem Laden

Innovation seit 1949.

Eine Geschäftsidee setzt sich durch.

Heinrich Potykas Idee: Innovative Brillen und die neuesten Entwicklungen
aus der Augenoptik möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.
Das ist 67 Jahre her.

Seither engagierten sich die Familie Potyka und später ihre Nachfolger
intensiv für den Fortschritt der Augenoptik und Akustik.
Und das tun sie bis heute.

Heinrich Potyka, Firmengründer

Heinrich Potyka, Firmengründer
im Jahre 1949

1949

1949

Heinrich Potyka, Firmengründer im Jahre 1949, traf mit seiner Geschäftsidee damals mitten ins Schwarze.

1949

1949

In der Eingangstür des ersten Geschäftslokals in der Hauptstraße 122 steht der Firmengründer noch mit weißem Kittel.

1969

1969

Einen Tag nach dem 13. Mai 1969 stand der Einsturz des Geschäftshauses Hauptstraße 120 auf den Titelseiten aller Lokalausgaben.

1991

1991

Der Umzug in die obere Hauptstraße wurde im Jahre 1991 groß gefeiert. Mit Musik und den neuesten Brillenmodellen wurden die Kunden überrascht.

2009

2009

2009 holten sich Josef Körber (links) und Mark Peters (rechts) die Auszeichnung Top 100 Akustiker aus den Händen von Katharina Witt ab. FOTO: BGW

2012

2012

Torwartlegende Sepp Maier überreichte 2012 die Auszeichnung Top 100 Akustiker an Josef Körber (links) und Mark Peters (rechts). FOTO: BGW

2013

2013

Die Auszeichnung Top 100 Akustiker 2013 erhielten Josef Körber (rechts) und Mark Peters (links) von Heiner Lauterbach. FOTO: BGW

2014

2014

2014 verlieh Senta Berger die Auszeichnung Top 100 Akustiker an Josef Körber (links) und Mark Peters (rechs) von Heiner Lauterbach.FOTO: BGW

2018

2018

Das Team heute: v.l.n.r.: Josef Körber, Michaela Strick, Birgit Burkhardt, Regina Basener, Mark Peters, Iuliana Carp. FOTO: HEY

Geschäftsidee hat sich bis heute bewährt

Als Heinrich Potyka am 1. Dezember 1949 sein „Brillengeschäft“ in einem Holzpavillon an der Hauptstraße 122 eröffnete, war ihm sicherlich nicht bewusst, dass seine Geschäftsidee derart einschlagen würde: sie traf mitten ins Schwarze. Heute, 60 Jahre später, feiert die Firma Potyka einen runden Geburtstag. 60 Jahre POTYKA lautet die Schlagzeile.

Heinrich Potyka engagierte sich für den Fortschritt im Bereich der Augenoptik. So etablierte er in Bergisch Gladbach die Bifocal-Gläser, die nach dem Krieg nur spärlich verbreitet waren. Das Geschäft florierte derart, dass im August 1954 ein Umzug in neue Geschäftsräume vollzogen werden musste. In der Hauptstraße 120, also in direkter Nachbarschaft der ersten Geschäftsräume, fand das Unternehmen eine neue Heimat.

Als Heinz Potyka plötzlich verstarb, übernahm seine Gattin Charlotte den Betrieb und führte ihn fort, während der älteste Sohn Dieter eine Augenoptiker-Lehre begann und die Gesellenprüfung vorzeitig ablegte. Damals war er der jüngste Absolvent seines Studiengangs in der Höheren Fachschule für Augenoptik Köln. An der Hals- Nasen-Ohren-Klinik in Würzburg legte er erfolgreich die Prüfung zum Hörgeräte-Akustiker ab.

Nicht viel später, am 1. Mai des Jahres 1964, übernahm er folgerichtig die fachliche Leitung. Er widmete sich der Anpassung der Trifocal-Gläser um später, Anfang der 70er Jahre, die Gleitsichtgläser in Bergisch Gladbach einzuführen. Dann, wenige Jahre später, geschah das Unglück, an das sich die „alten Gladbacher“ sicherlich noch erinnern werden: Am 13. Mai 1969 stürzte das Geschäftshaus ein und rutschte in eine benachbarte Baugrube. Doch die Firma hatte Glück im Unglück: Ein kleines Ladenlokal, wenige Häuser entfernt, konnte innerhalb von nur fünf Tagen umgebaut werden. Während hier nun der Verkauf vonstatten ging, blieb die Werkstatt auf dem alten Grundstück in einem Anbau erhalten. Wo nun ein Neubau entstand, wurde das Geschäft am 27. April 1970 in den neuen Räumen eingeweiht.

Zum Jahreswechsel 1976 übergab Charlotte Potyka ihrem Sohn Dieter Potyka die Gesamtleitung des Unternehmens. 13 Jahre später, im Oktober 1989, wurde Josef Körber, der seit der Ausbildung bereits in der Firma tätig war und inzwischen Augenoptikermeister und Hörgeräte-Akustiker-Meister war, die Leitung der Hörgeräte-Abteilung übertragen. Dann zog das Geschäft am 22. Februar 1991 an die Obere Hauptstraße. Und noch heute lautet die Firmenadresse Hauptstraße 217, mitten im Herzen von Bergisch Gladbach. Mark Peters übernahm als Augen-optikermeister im Oktober 1996 die Abteilung Kontaktlinsen, die er neu einrichten konnte und von Beginn an durch Qualität an der Spitze der Bergisch Gladbacher Anbieter platzierte.

Potyka Brillen + Hörakustik führte als eines der ersten Unternehmen in Bergisch Gladbach das Qualitätsmanagement nach der Norm DIN EN ISO 9002 (mittlerweile DIN EN ISO 13485) ein. Im Dezember 1998 wurde ihnen dafür erstmals eine Urkunde zuteil und seit dieser Zeit ist die Firma ein zertifiziertes Unternehmen.

Josef Körber und Mark Peters haben das Unternehmen schließlich zum 1. Juli 2005 gemeinsam übernommen und teilen sich die Leitung des Betriebes. Beide absolvierten ihre Lehr- und Gesellenzeit im Betrieb, haben beide nie das Unternehmen verlassen und waren sogar als angestellte Meister im Betrieb tätig. Sie sind den Kunden seit jeher bestens bekannt. „Ich habe 1985 ein Schulpraktikum hier absolviert, das hat mir gefallen. Also bin ich am 1. August 1987 bei Potyka in die Lehre gegangen. Selbst als Meisterschüler habe ich hier als Aushilfe gewirkt“, beschreibt Peters seinen Werdegang. Die Herausforderung besteht im täglichen Kundenkontakt. Eine erfrischende Charaktervielfalt bescheinigt er seiner Kundschaft.

Insgesamt sechs Mitarbeiter und eine Auszubildende zur Augenoptikerin

 

kümmern sich um die Bedürfnisse, um die Nöte, Sorgen, Fragen und Wünsche der Kunden. 

Die „Azubine“ Marietta Scheer lernt das Handwerk von Grund auf. Nur so, erklärt Josef Körber, kann garantiert werden, dass sie ein Empfinden und das nötige Geschick für die Arbeit entwickelt. In Zeiten der Technisierung nehmen Maschinen dem Optiker die meiste Arbeit ab: „1987 haben wir noch den Halbautomaten genutzt, der viel manuelle Unterstützung benötigte. Jetzt verfügen wir über selbständig bohrende und fräsende Schleifautomaten, die CNC gesteuert sind. In den Anfängen der Gleitsichtbrillen war das Zentrieren eine der schwierigsten Aufgaben, weil es manuell geschehen musste. Heute wird diese Arbeit durch eine Video-Zentriereinheit unterstützt und führt so zu deutlich genaueren und reproduzierbaren Ergebnissen“, so Mark Peters. Mit diesen Daten entstehen so individuelle Brillengläser, die auf den einzelnen Kunden zugeschnitten und perfekt angepasst sind. Dank der gründlichen Ausbildung können die Mitarbeiter die Daten perfekt zum Nutzen des Kunden interpretieren. Denn letztendlich behält auch hier der Mensch die Kontrolle über die Maschine. Peters: „Die letzte Instanz sind wir, wir Menschen, da das Sehen eine sehr subjektive Wahrnehmung ist. Die Computer helfen uns mit ihren Daten bei der Entscheidungsfindung, doch die Entscheidungen selbst treffen wir, und zwar stets im Einklang und gemeinsam mit unseren Kunden.“

Die Mitarbeiter besuchen regelmäßig Fortbildungen, um auf dem neuesten Stand der optischen und akustischen Entwicklungen zu bleiben. Die Beratung findet in angenehmer, ruhiger und ungezwungener Atmosphäre statt, die das freundliche Betriebsklima widerspiegelt. Auf individuelle Wünsche der Kundinnen und Kunden geht die Mannschaft um Josef Körber und Mark Peters gerne ein. So erklärt sich auch die enge Verbindung zwischen Kunden und Unternehmen: „Manche habe ich als Kinder bedient, sie kommen jetzt mit ihren Familien zu uns. Wir sind mit den Kunden aufgewachsen“, so Mark Peters.

Wenn man zudem die technische Entwicklung betrachtet, die im Bereich der Sehtechnik in den letzten Jahren einen immensen Aufschwung erlebt hat, wundert es nicht, dass sich so viele Menschen seit Generationen hier wohl bedient fühlen. Denn man ist nicht nur mit den Kunden aufgewachsen, man wächst auch mit der ständigen Präzisierung der Messungen und der daraus resultierenden Daten. „Bis vor kurzen waren die Schliffe in den Brillengläsern mit einer Genauigkeit von 25/100 Dioptrien gut bedient.

Heutzutage kommen wir, durch die Nutzung eines hochmodernen so genannten IProfiler der Firma Zeiss auf eine Genauigkeit von 1/100 Dioptrien. Zudem berücksichtigt das Gerät das nächtliche Sehvermögen, wo letztendlich die ungemeine Präzision und der exakte Schliff herrühren. Aber auch durch digitale Hörgeräte begann vor rund zehn Jahren ein neues Zeitalter.Die analogen Ausgaben wirken im Vergleich zu heutigen Modellen primitiv. Kaum auf dem Markt, diktierten die digitale Versionen bereits das Geschehen. „Wer heute die Software nicht beherrscht, kann sie auch nicht optimal nutzen. Ohne PC lässt sich kein Hörgerät mehr anpassen“, so Hörgeräte- Akutiker-Meister Josef Körber, der eben deshalb großen Wert auf die eigene Schulungen, aber auch die der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legt. Früher stellte man die Hörgeräte grob mit dem Schraubendreher ein. Heute sorgt der Computer auf bis zu 20 verschiedenen Frequenzkanälen für Genauigkeit bis zu einem Dezibel. Hinzu kommt die automatische Auslöschung von Rückkopplungspfeifen und die Verbesserung der Sprachverständlichkeit durch Richtmikrofone und Störgeräusch-unterdrückung in Echtzeit.Dies alles führt zu besseren Verträglichkeiten und natürlich auch zu besten Ergebnissen. Zudem haben Kassenpatienten alle sechs Jahre Anspruch auf Nachfolgergeräte, die dann viele weitere Betriebsstunden ermöglichen. Die Entwicklung verspricht die Abstimmung zwischen linkem und rechtem Hörsystem. Bereits jetzt können Hörsysteme mit Handys, Fernsehern, Telefonen und MP3-Playern synchronisiert werden. Hierzu bedient man sich heute der Blue-Tooth-Technik, erste Funklösungen sind bereits vorgestellt worden. Auf die weiteren Entwicklungen kann man gespannt sein.

Geschäftsidee hat sich bis heute bewährt

Als Heinrich Potyka am 1. Dezember 1949 sein „Brillengeschäft“ in einem Holzpavillon an der Hauptstraße 122 eröffnete, war ihm sicherlich nicht bewusst, dass seine Geschäftsidee derart einschlagen würde: sie traf mitten ins Schwarze. Heute, 60 Jahre später, feiert die Firma Potyka einen runden Geburtstag. 60 Jahre POTYKA lautet die Schlagzeile.

Heinrich Potyka engagierte sich für den Fortschritt im Bereich der Augenoptik. So etablierte er in Bergisch Gladbach die Bifocal-Gläser, die nach dem Krieg nur spärlich verbreitet waren. Das Geschäft florierte derart, dass im August 1954 ein Umzug in neue Geschäftsräume vollzogen werden musste. In der Hauptstraße 120, also in direkter Nachbarschaft der ersten Geschäftsräume, fand das Unternehmen eine neue Heimat.

Als Heinz Potyka plötzlich verstarb, übernahm seine Gattin Charlotte den Betrieb und führte ihn fort, während der älteste Sohn Dieter eine Augenoptiker-Lehre begann und die Gesellenprüfung vorzeitig ablegte. Damals war er der jüngste Absolvent seines Studiengangs in der Höheren Fachschule für Augenoptik Köln. An der Hals- Nasen-Ohren-Klinik in Würzburg legte er erfolgreich die Prüfung zum Hörgeräte-Akustiker ab.

Nicht viel später, am 1. Mai des Jahres 1964, übernahm er folgerichtig die fachliche Leitung. Er widmete sich der Anpassung der Trifocal-Gläser um später, Anfang der 70er Jahre, die Gleitsichtgläser in Bergisch Gladbach einzuführen. Dann, wenige Jahre später, geschah das Unglück, an das sich die „alten Gladbacher“ sicherlich noch erinnern werden: Am 13. Mai 1969 stürzte das Geschäftshaus ein und rutschte in eine benachbarte Baugrube. Doch die Firma hatte Glück im Unglück: Ein kleines Ladenlokal, wenige Häuser entfernt, konnte innerhalb von nur fünf Tagen umgebaut werden. Während hier nun der Verkauf vonstatten ging, blieb die Werkstatt auf dem alten Grundstück in einem Anbau erhalten. Wo nun ein Neubau entstand, wurde das Geschäft am 27. April 1970 in den neuen Räumen eingeweiht.

Zum Jahreswechsel 1976 übergab Charlotte Potyka ihrem Sohn Dieter Potyka die Gesamtleitung des Unternehmens. 13 Jahre später, im Oktober 1989, wurde Josef Körber, der seit der Ausbildung bereits in der Firma tätig war und inzwischen Augenoptikermeister und Hörgeräte-Akustiker-Meister war, die Leitung der Hörgeräte-Abteilung übertragen. Dann zog das Geschäft am 22. Februar 1991 an die Obere Hauptstraße. Und noch heute lautet die Firmenadresse Hauptstraße 217, mitten im Herzen von Bergisch Gladbach. Mark Peters übernahm als Augen-optikermeister im Oktober 1996 die Abteilung Kontaktlinsen, die er neu einrichten konnte und von Beginn an durch Qualität an der Spitze der Bergisch Gladbacher Anbieter platzierte.

Potyka Brillen + Hörakustik führte als eines der ersten Unternehmen in Bergisch Gladbach das Qualitätsmanagement nach der Norm DIN EN ISO 9002 (mittlerweile DIN EN ISO 13485) ein. Im Dezember 1998 wurde ihnen dafür erstmals eine Urkunde zuteil und seit dieser Zeit ist die Firma ein zertifiziertes Unternehmen.

Josef Körber und Mark Peters haben das Unternehmen schließlich zum 1. Juli 2005 gemeinsam übernommen und teilen sich die Leitung des Betriebes. Beide absolvierten ihre Lehr- und Gesellenzeit im Betrieb, haben beide nie das Unternehmen verlassen und waren sogar als angestellte Meister im Betrieb tätig. Sie sind den Kunden seit jeher bestens bekannt. „Ich habe 1985 ein Schulpraktikum hier absolviert, das hat mir gefallen. Also bin ich am 1. August 1987 bei Potyka in die Lehre gegangen. Selbst als Meisterschüler habe ich hier als Aushilfe gewirkt“, beschreibt Peters seinen Werdegang. Die Herausforderung besteht im täglichen Kundenkontakt. Eine erfrischende Charaktervielfalt bescheinigt er seiner Kundschaft.

Insgesamt sechs Mitarbeiter und eine Auszubildende zur Augenoptikerin kümmern sich um die Bedürfnisse, um die Nöte, Sorgen, Fragen und Wünsche der Kunden.

Die „Azubine“ Marietta Scheer lernt das Handwerk von Grund auf. Nur so, erklärt Josef Körber, kann garantiert werden, dass sie ein Empfinden und das nötige Geschick für die Arbeit entwickelt. In Zeiten der Technisierung nehmen Maschinen dem Optiker die meiste Arbeit ab: „1987 haben wir noch den Halbautomaten genutzt, der viel manuelle Unterstützung benötigte. Jetzt verfügen wir über selbständig bohrende und fräsende Schleifautomaten, die CNC gesteuert sind. In den Anfängen der Gleitsichtbrillen war das Zentrieren eine der schwierigsten Aufgaben, weil es manuell geschehen musste. Heute wird diese Arbeit durch eine Video-Zentriereinheit unterstützt und führt so zu deutlich genaueren und reproduzierbaren Ergebnissen“, so Mark Peters. Mit diesen Daten entstehen so individuelle Brillengläser, die auf den einzelnen Kunden zugeschnitten und perfekt angepasst sind. Dank der gründlichen Ausbildung können die Mitarbeiter die Daten perfekt zum Nutzen des Kunden interpretieren. Denn letztendlich behält auch hier der Mensch die Kontrolle über die Maschine. Peters: „Die letzte Instanz sind wir, wir Menschen, da das Sehen eine sehr subjektive Wahrnehmung ist. Die Computer helfen uns mit ihren Daten bei der Entscheidungsfindung, doch die Entscheidungen selbst treffen wir, und zwar stets im Einklang und gemeinsam mit unseren Kunden.“

Die Mitarbeiter besuchen regelmäßig Fortbildungen, um auf dem neuesten Stand der optischen und akustischen Entwicklungen zu bleiben. Die Beratung findet in angenehmer, ruhiger und ungezwungener Atmosphäre statt, die das freundliche Betriebsklima widerspiegelt. Auf individuelle Wünsche der Kundinnen und Kunden geht die Mannschaft um Josef Körber und Mark Peters gerne ein. So erklärt sich auch die enge Verbindung zwischen Kunden und Unternehmen: „Manche habe ich als Kinder bedient, sie kommen jetzt mit ihren Familien zu uns. Wir sind mit den Kunden aufgewachsen“, so Mark Peters.

Wenn man zudem die technische Entwicklung betrachtet, die im Bereich der Sehtechnik in den letzten Jahren einen immensen Aufschwung erlebt hat, wundert es nicht, dass sich so viele Menschen seit Generationen hier wohl bedient fühlen. Denn man ist nicht nur mit den Kunden aufgewachsen, man wächst auch mit der ständigen Präzisierung der Messungen und der daraus resultierenden Daten. „Bis vor kurzen waren die Schliffe in den Brillengläsern mit einer Genauigkeit von 25/100 Dioptrien gut bedient.

Heutzutage kommen wir, durch die Nutzung eines hochmodernen so genannten IProfiler der Firma Zeiss auf eine Genauigkeit von 1/100 Dioptrien. Zudem berücksichtigt das Gerät das nächtliche Sehvermögen, wo letztendlich die ungemeine Präzision und der exakte Schliff herrühren. Aber auch durch digitale Hörgeräte begann vor rund zehn Jahren ein neues Zeitalter.Die analogen Ausgaben wirken im Vergleich zu heutigen Modellen primitiv. Kaum auf dem Markt, diktierten die digitale Versionen bereits das Geschehen. „Wer heute die Software nicht beherrscht, kann sie auch nicht optimal nutzen. Ohne PC lässt sich kein Hörgerät mehr anpassen“, so Hörgeräte- Akutiker-Meister Josef Körber, der eben deshalb großen Wert auf die eigene Schulungen, aber auch die der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legt. Früher stellte man die Hörgeräte grob mit dem Schraubendreher ein. Heute sorgt der Computer auf bis zu 20 verschiedenen Frequenzkanälen für Genauigkeit bis zu einem Dezibel. Hinzu kommt die automatische Auslöschung von Rückkopplungspfeifen und die Verbesserung der Sprachverständlichkeit durch Richtmikrofone und Störgeräusch-unterdrückung in Echtzeit.Dies alles führt zu besseren Verträglichkeiten und natürlich auch zu besten Ergebnissen. Zudem haben Kassenpatienten alle sechs Jahre Anspruch auf Nachfolgergeräte, die dann viele weitere Betriebsstunden ermöglichen. Die Entwicklung verspricht die Abstimmung zwischen linkem und rechtem Hörsystem. Bereits jetzt können Hörsysteme mit Handys, Fernsehern, Telefonen und MP3-Playern synchronisiert werden. Hierzu bedient man sich heute der Blue-Tooth-Technik, erste Funklösungen sind bereits vorgestellt worden. Auf die weiteren Entwicklungen kann man gespannt sein.